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Fotodrucker

 

Im Zuge der digitalen Fotografie entstand auch der Wunsch Fotos in möglichst bester Qualität im Vergleich zum konventionellen Foto Laborabzug  auszudrucken. Heute werden bei Fotodruckern hauptsächlich die  Tintenstrahldruck Technik, der Thermosublimationsdruck oder aber auch Zink-Drucktechnologie eine Nachfolgertechnik der einstigen Polaroid Sofortbild Kameras verwendet.

Fotodrucker sind normalerweise ohne einen PC betriebsbereit, Sie verfügen über die notwendigen und USB -  und Speicherkarten Steckplätze / Anschlüsse, und ein kleines Display mit TouchSmart Frame  ermöglicht dabei die Auswahl der einzelnen Bilder.  Über eine Bluetooth-Schnittstelle wird die drahtlose Übertragung von Mobiltelefonen etc. direkt an den Drucker ermöglicht.

Tintenstrahl Fotodrucker

Tintenstrahl Fotodrucker  funktionieren nach demselben Prinzip wie die Tintenstrahldrucker. Zusätzlich zu Cyan, Magenta, Yellow und Black haben sie meist zwei weitere Patronen an Bord - light Cyan (helles Blau) und light Magenta (helles Rot). Mit diesen zusätzlichen Farben können Farbunterschiede und Übergänge noch optimaler angezeigt werden. So  wirken  dadurch Hautfarbtöne sehr viel natürlicher. Zusätzlich sorgt ein vom Drucker Hersteller speziell optimiertes kunststoffbeschichtetes Druck -Fotopapier dafür, dass die aufgetragene Tinte nicht zu tief ins Papier einzieht und verfließt, sondern  im oberen Bereich der Papierstruktur exakt an der gewünschten Position fixiert wird, was für einen besseren Farbkontrast sorgt. DieseFotodrucker können  im Gegensatz zu den herkömmlichen Tintenstrahldruckern mit einer hierfür  verbesserten Technik, weniger Tintentröfchen Bildung am Papierrand, aber auch durch die spezielle Papierbeschichtung randlos drucken.

Thermosublimations -Fotodruck

Hierbei wird Farbwachs von der Farbträgerfolie durch erhitzen auf Spezialpapiere aufgedampft. Dabei bestimmt der Hitzegrad (bis zu 400 Grad Celsius) wie viel Farbstoff (Farbintensität) auf den jeweiligen Bildpunkt kommt. Jedem Bildpunkt wird mit Hilfe von Halbleiterelementen jeweils ein Heizelement zugeteilt. Je mehr Heizelemente umso größer die mögliche Bildauflösung. Die Farben werden schichtweise einzeln auf das Papier  aufgetragen. Der  Drucker muss  mehrfach immer wieder exakt an den gleichen Punkt zurückfahren um z.B. bei einem Bild die verschieden Farbnuancen darzustellen.  Fotodrucker mit dieser Technik zeichnen sich meist durch  eine sehr hohe Farbbrillianz und Farbsättigung aus, drucken etwas langsamer als Tintenstrahldrucker und sind normalerweise teurer.

Zink-Drucktechnologie

Auch unter dem Namen PoGo – Drucker bekannt (Printing und Go). Diese Fotodrucker arbeiten ohne Tintenpatronen oder Tonerkartuschen, sondern funktionieren über speziell beschichtetes Fotopapier welches mit Hitzeeinwirkung  entwickelt wird. Das Papier besteht unter anderem aus  drei  Schichten mit den Farbpigmenten der Grundfarben der subtraktiven Lichtmischung: Gelb, Magenta und Cyan, einer weißen Grundträgerschicht, aber auch einer Fixierschicht. Die einzelnen Bildpunkte werden zur Gewinnung der verschiedenen Farbtöne unterschiedlich lang und hoch erhitzt.  Zusätzlich zum Netzteil können diese Drucker auch mit Lithium-Ionen-Akkus betrieben werden.

 
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